Anna Monta Olek: EYOF-Nominierung nach EC-Gold in Berlin

Als einziger deutscher Athletin gelang Anna-Monta Olek vor heimischer Kulisse der große Triumph. Die NJV-Athletin gewann den stark besetzten European Cup der Cadets in Berlin und bestätigte ihre aktuelle Top-Form vor den Augen der Bundestrainerin Sandra Klinger. Beim anschließenden Trainingscamp wurde sie für das European Youth Olympic Festival (EYOF) in Baku (AZE) nominiert.


Aufgrund ihrer ohnehin schon sehr erfolgreich verlaufenden Saison 2019 startete die Hannoveranerin an Position eins gesetzt ins Turnier. Nach einem Freilos begann dann der große Siegeszug. Gegen Carolina Paiva (POR) und Iris Westerhofe (NED) siegte sie vorzeitig und souverän mit Ippon und stand somit im Halbfinale. Dort wartete die direkte nationale Konkurrentin Elisabeth Pflugbeil, die beim EC in Teplice noch vor der NJV-Athletin auf dem Treppchen stand, auf sie. Doch Anna-Monta Olek ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und ging nach einem taktisch geführten Kampf, der über Strafen entschieden wurde, ein drittes Mal als Siegerin von der Matte. Im Finale stand sie der an Position zwei gesetzten Niederländerin Yael van Heemst gegenüber. Diese machte es ihr nicht so leicht. In einem Kopf-an-Kopf-Duell, dass erst im Golden Score entschieden wurde, sorgte die Niedersächsin schließlich nach 6:21 Minuten für den alles entscheidenden Ippon.
Mit diesem grandiosen Turnierverlauf und den Platzierungen der vergangenen Turniere im Petto ist die Nominierung zumEuropean Youth Olympic Festival (EYOF) mehr als verdient.