Unsere Förderer und Unterstützer

Unser Team wird gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und den Sparkassen Sportfonds Hannover. Danke auch an unseren Ausstatter ju-sports, ohne den wir nicht mit diesen grandiosen neuen Anzügen auf die Matte hätten gehen können!          

Bericht zum 3. Kampftag 2019

Die Erfolgsserie geht weiter

Die Tabellenführung ist gesichert! Auch beim dritten Kampftag bleibt das Team vom Judo-Team Hannover ungeschlagen. Mit zwei 4:3-Siegen gegen die SU Witten und den Gastgeber vom JG Sachsenwald setzen sich die Frauen in der Tabelle weiter von den Verfolgern ab.
Trotz der makellosen Bilanz von sechs Siegen aus sechs Begegnungen und der maximalen Ausbeute von 12 Punkten war die Stimmung bei der Abreise aus Hamburgs Osten jedoch im Keller.
Von unglaublichem Pech verfolgt verletzten sich gleich zwei der Athletinnen so schwer, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. In der ersten Begegnung erwischte es Dagmar Götz, die als 63-Kilo-Athletin in der nächsthöheren Gewichtsklasse -70 kg eingesetzt wurde. Mit einem Wurf, der sie sogar in Führung brachte, verletzte sie sich so schwer an der Schulter, dass weiterkämpfen ausgeschlossen war und die Gegnerin aus Witten zur Siegerin ernannt wurde.
Von unglaublichen Teamgeist geprägt holten die Sportlerinnen Elefteria Theodorakis (-78 kg), Imke Schumann (+78 kg), Laila Göbel (-52 kg) und Sarah Ischt (-48 kg) jedoch trotzdem die vier entscheidenden Punkte, sodass der erste Sieg an diesem Tag verbucht werden konnte.
Im zweiten Kampf stand es nach Siegen von Laura Augustin (+78 kg) und Imke Schumann (-78 kg) sowie zwei Niederlagen gegen die JG Sachsenwald 2:2, als wieder die Gewichtsklasse -70 kg zum Verhängnis wurde. Diesmal verletzte sich Punktegarantin Elefteria Theodorakis so schwer am Ellenbogen, dass der Kampftag für eine gute Stunde unterbrochen werden musste, bis es weiterging. Zu diesem Zeitpunkt stand es also 3:2 für die Gastgeberinnen. Für Elia und Dagmar gaben die beiden Youngsters im Team, deren Kämpfe noch ausstanden, nun alles. Sarah Ischt holte ihren zweiten Siegpunkt – 48 kg an diesem Wochenende, bevor Laila Göbel, die jetzt sogar eine Gewichtsklasse höher antrat, ebenfalls siegte und den alles entscheidenden Punkt holte.
Der bärenstarke Zusammenhalt zeigte sich auch nach dem Kampfgeschehen. Gemeinsam warteten die Mädels in einer Eisdiele auf die Diagnosen der beiden Verletzten, die Gott sei Dank ins gleiche Krankenhaus geliefert wurden. Nach langer Ungewissheit stand fest, dass Dagmar Götz entlassen werden konnte. Eleftheria Theodorakis musste hingegen in Hamburg bleiben, um am Ellenbogen operiert zu werden.

So verabschieden sich die Frauen mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die lange Sommerpause. Am 28. September geht es zum alles entscheidenden letzten Kampftag nach Stade, wo neben dem Gastgeber die direkten Verfolger vom KSC Asahi Spremberg warten. Ohne Theodorakis und Götz wird es dort um den Aufstieg in die erste Bundesliga gehen. … es bleibt spannend!!

Bericht zum 2. Kampftag 2019

Jubel vor heimischer Kulisse: JTH-Ladies übernehmen die Tabellenführung!



Mit Siegen gegen die Powerfrauen aus Leipzig und Vorjahressieger TuS Hermannsburg gelingt die Überraschung. Das Judo-Team bleibt nach dem zweiten Kampftag als einziges Team der Liga ungeschlagen und klettert vorbei an Leipzig auf den obersten Tabellenplatz.
Damit hätte am Beginn der Saison niemand gerechnet. Vor allem vor dem Hintergrund, dass dies die erste Bundesliga-Saison für das 2018 neu gegründete Team ist. Doch sowohl kämpferisch, als auch taktisch, ging der Plan auch an diesem Tag fantastisch auf.
Gegen die niedersächsischen Konkurrenten aus Hermannsburg lieferten sich die Damen ein spannendes Duell. Im Wechsel gingen die Punkte an die konkurrierenden Teams. Die Siege für das Judo-Team holten dabei Laila Göbel (-48 kg), Eleftheria Theodorakis (-78 kg) und Elna Ahrenhold (-70 kg). Den vierten und entscheidenden Punkt machte Sarah Ischt (-52 kg) im Golden Score im Boden mit einem Würger perfekt. Das Tagesziel – der Sieg gegen Hermannsburg – war damit schon einmal in festen Tüchern.
Gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagen Spitzenreiter vom JC Leipzig hieß es nun, das richtige Team aufzustellen. Dies gelang erstaunlich gut und unsere Ladies fegten die Favoriten mit 5:2 von der Matte. Gewinnen konnten dabei Sara Kuhlgatz (-52 kg) und Merle Wittekindt (-78 kg) sowie Laila Göbel, Elna Ahrenhold (diesmal -63 kg) und Eleftheria Theodorakis (diesmal -70 kg), die jeweils zwei Siege an diesem Tag beisteuerten.

Nicht nur das Endergebnis und die Tabellenführung, sondern vor allem die Organisation und die Stimmung in der Halle, die durch die vielen Zuschauer und Helfer erstligatauglich waren, machen Lust auf mehr. Besonders schön war es, dass unsere kleinsten Vereinsmitglieder als Einlaufkinder dabei waren und zu einem gelungenen und beeindruckenden Einmarsch beigetragen haben.


Danke an dieser Stelle an alle, die uns unterstützt und unseren ersten Heimkampf zu einem vollen Erfolg gemacht haben. 

Bericht zum 1. Kampftag 2019

Auftakt nach Maß: Der erste Kampftag in der 2. Bundesliga


Am Wochenende war es endlich soweit: Der erste Kampftag in der 2. Judo-Bundesliga stand auf dem Programm und die Damen des Judo-Team Hannover begaben sich als frischer Aufsteiger auf Bundesliga-Neuland. 
Als Gegner für das Bundesliga-Debüt warteten das Judo-Team Rheinland und der Gastgeber vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Mit einem großen Aufgebot von 20 Frauen hinterließen unsere Damen mit ihren neuen Anzügen von ju-sports schon beim Aufwärmen und Angrüßen im Dojo der Herbert-Grünewald Halle mächtig Eindruck. 
Und der Eindruck trügte nicht!!
Gegen das Judo-Team Rheinland stand es durch Siege von Laila Göbel (-48 kg), Imke Schumann (-78 kg) und Laura Augustin (+78 kg) nach sechs Begegnungen 3:3. Es lag nun an Mandy Sonneman, den Bundesliga-Auftakt perfekt zu machen. Obwohl sie in einer Gewichtsklasse höher antrat (-70 kg), behielt die Ju-Jutsu-Weltmeisterin die Nerven gegen die kräftige Rheinländerin, ging mit Sumi-gaeshi in Führung und sorgte mit einem anschließenden Haltegriff für den entscheidenden Punkt. Mit einem 4:3 war der erste Sieg für die JTH-Ladies also schon einmal in der Tasche.
Gegen das Team aus Leverkusen, das in der letzten Saison den vierten Platz belegte, schätzten die Hannoveranerinnen ihre Chancen geringer ein. Umso überraschender war dann der Kampf, den sich die Mädels gegen die Gastgeberinnen lieferten. Laila Göbel und Imke Schumann (diesmal +78 kg) punkteten ein weiteres Mal. Und auch die neu eingewechselten Sarah Ischt (-52 kg), Antonia Everwien (-57 kg), Elna Ahrenhold (-63 kg) und Karolina Koring (-70 kg) sorgten jeweils mit vorzeitigen Siegen für das eindeutige Endergebnis von 6:1. Als „women of the match“ wurde Dagmar Götz von ihren Teamkolleginnen gekürt. Nach erst 4:50 Minuten im Golden Score musste sie sich ihrer erfahrenen Gegnerin geschlagen geben, zeigte in ihrem Match aber unheimlichen Kampfwillen. 
Mit zwei Siegen im Gepäck, damit 4 Punkten und einer Unterbewertung von 100:37 belegen die Damen damit derzeit ganz knapp den zweiten Platz hinter dem JC Leipzig, der als einziger Verein ebenfalls zwei Auftakt-Siege einfahren konnte.

Nach diesem Auftakt mit Bravour geht es hoch motiviert am 25. Mai vor heimischem Publikum weiter. In der Judohalle des OSP Niedersachsen erwarten die Ladies keinen geringeren als die Tabellenführetinnen JC Leipzig und den Vorjahressieger aus Hermannsburg – vorbeigucken und anfeuern lohnt sich !!!

Was uns erwartet: Die Saison 2019 in der 2. Bundesliga 

Lange hat es gedauert, jetzt ist es amtlich. Der DJB hat dem Judo-Team den Startplatz für die Saison 2019 in der 2. BuLi Nord bestätigt. Ursprünglich sollte dafür eine Aufstiegsrunde stattfinden, die jedoch mangels Interessenten abgesagt wurde. Damit ist das Judo-Team jetzt mit zwei Teams in den Bundesligen am Start.
Nicht nur die Hünen, sondern auch die @jthladies haben im Vergleich zur letzten Saison mächtig aufgerüstet und gehen die neue Aufgabe mit Elan an…

Und das sind unsere Begegnungen:

04.05. | Auswärts gegen TSV Leverkusen und Judo-Team Rheinland | Leverkusen
25.05. | Heimkampftag gegen JC Leipzig und TuS Hermannsburg | Hannover
15.06. | Auswärts gegen JG Sachsenwald und SUA Witten | Hamburg
28.09. | Auswärts gegen VfL Stade und KSC Asahi Spremberg | Stade                              

 

Was bisher geschah…

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In den Jahren 2011 und 2012 hat das Judo-Team eine Regionalliga Mannschaft unter Stefan Engelhartdt als Coach/Manager an den Start geschickt. Im Jahr 2011 konnte die Nachwuchsmannschaft ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen und die Saison mit dem 5. Tabellenplatz abschließen. Die Saison 2012 war von den Regeländerungen (Doppelstartregelung) des DJB, sowie der neu eigeführten Landesliga und Veränderungen in der Altersstruktur der Mannschaft geprägt.

Ab der Saison 2013 wird das Judo-Team keine Damenmannschaft in den Ligen des DJB melden. Die Frauen des Judo-Teams werden in der 1. und 2. Bundesliga in den Mannschaftswettbewerben starten.

Unsere Frauen kämpften 2017 in folgenden Teams:

SUA Witten, 1. BL: Hannah Deliu
JC Wiesbaden, 1. BL: Pauline Starke
MTV Vorsfelde, 1.BL: Janne Ahrenhold, Elna Ahrenhold, Mandy Sonnemann
TuS Hermannsburg, 2. BL: Laura Wieddekind

Saison 2018: Rumpfteam erreicht die Vizelandesmeisterschaft

Eigentlich hätten sie gern in der Regionalliga gekämpft, aber die Statuten des NJV verhinderten die Teilnahme. So entschlossen sich die Frauen vom Judo-Team, mit Minimalbesetzung an der Landesliga teilzunehmen, um sich so die Qualifikation für eine DJB-Liga in der Saison 2019 zu sichern.

Am ersten Kampftag gab es Siege gegen die Konkurrenz aus Godshorn, Elze und Hollage, aber auch eine Niederlage gegen die KG MTV Isenbüttel/Braunschweiger JC. Da halfen auch die Erfolge am zweiten Kampftag gegen Hannover-Süd und Stade nichts. Am Ende stand der zweite Platz und der Titel des Vizelandesmeisters.

Es kämpften Janne Ahrenhold, Hannah Deliu, Elna Ahrenhold, Mandy Sonnemann und Nike Schmitz.

Nun müssen die Ergebnisse der DJB-Ligareform abgewartet werden, um zu wissen, in welcher Liga die Frauen vom Judo-Team Hannover in der nächsten Saison antreten werden können. Es soll auf jeden Fall weiter gehen. Für eine deutliche Verstärkung ist bereits gesorgt.